Unsere Leitlinien bestimmen unser Handeln

1. Der Fokus der MitarbeiterInnen richtet sich auf die individuellen Stärken und Fähigkeiten der Kinder, Jugendlichen und deren Familien. An dieser Maxime richtet sich die Entwicklung unserer Angebote aus.

2. Das Wahrnehmen eines Angebotes der Ev. Stiftung Arnsburg wird als positive Entscheidung für eine Lebensveränderung angesehen.

3. Die Aufnahme in eine der Hilfearten stellt einen beginnenden neuen Lebensabschnitt dar. Die Möglichkeit, neue Verhaltensweisen und Lebenswege zu üben und zu erproben, wird angeboten.

4. Wir sind uns bewusst, dass wir die Kinder und Jugendlichen auf einem zeitlich begrenzten Lebensabschnitt begleiten. Während dieser Zeit werden gemeinsam klare Perspektiven für die Zeit nach der Hilfe zur Erziehung in unserer Einrichtung entwickelt.

5. Hilfe zur Erziehung wird als ziel- und zeitorientierter Prozess gestaltet. Eltern, Kinder und Jugendliche werden als prinzipiell gleichberechtigt in den Prozess mit einbezogen und zur umfassenden Mitwirkung aufgefordert. Eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen des Hilfeprozesses stellt die Hilfeplanung dar, die Transparenz für alle und zwischen allen Beteiligten herstellt, die Hilfe gewähren, suchen und leisten. Der Hilfeverlauf wird ständig reflektiert und auf seine pädagogische Angemessenheit hin überprüft. Evtl. werden Änderungen veranlasst. Damit wird dem prozesshaften Charakter pädagogischen Handelns Rechnung getragen.

6. In Entscheidungen und bei Konfliktlösungen werden weitestgehend alle beteiligten Personen einbezogen.

7. Wir verstehen unsere Arbeit als partnerschaftliche Dienstleistung für die Bewohner und ihre Familien.

8. Wir sind Kooperationspartner für Kinder, Jugendliche, deren Familien und / oder gesetzliche Vertreter in Zusammenarbeit mit Jugendämtern, Schulen und anderen Institutionen.

9. Wir vertreten die Interessen der Kinder und Jugendlichen.